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Mord an „Kranken" – „Euthanasie" im Nationalsozialismus

Veröffentlichung:4.2.2021

„Euthanasie“, – so nannten die Nationalsozialisten die systematische Ermordung von Menschen mit körperlicher Behinderung oder mit psychischen Erkrankungen. Der Begriff Euthanasie kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „schöner Tod“ oder auch „leichter Tod“. Heute ist der harmlos erscheinende Begriff untrennbar mit den Gräueltaten der Nazis verbunden, die während ihrer Herrschaft rund 300.000 körperlich behinderte und psychisch erkrankte Menschen in verschiedenen Vernichtungsprogrammen umgebracht haben. Das bekannteste Programm ist die „Aktion T4“ – dieser Aktion allein fallen über 70.000 Menschen zum Opfer.

Der Tarnname T4 leitet sich von der Adresse Tiergartenstraße 4 in Berlin ab. Hier stand eine Stadtvilla, in der die systematische Ermordung geplant und organisiert wurde. Die Methode ist so perfide wie unmenschlich. Die Menschen aus Heilanstalten und Psychiatrien werden unter Vortäuschung einer Verlegung in eine von sechs Tötungsanstalten, die auf dem Reichsgebiet verteilt liegen, gebracht. Dort werden die Menschen dann mit Kohlenmonoxid oder andern giftigen Gasen ermordet. Wie wurde die Geschichte dieser systematischen Massenmorde nach 1945 aufgearbeitet? Angehörige von Opfern kritisieren, dass sie nicht angemessen sei und fordern einen eigenen Gedenktag. In diesem Video beschäftigt sich Mirko mit den Hintergründen der „Euthanasie“-Morde, klärt die Frage, ob es Widerstand gegeben hat und schaut sich Gedenken und Erinnerung an die Krankenmorde nach 1945 an.

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